OV Neuburg

Das Neuburger Nahwärmenetz

Nahwärme? Was ist das?
Es ist nicht leicht, sich als Neuburg ein klares Bild von der Nahwärme zu verschaffen. Man hört von hohen Ausbaukosten und sieht die Baustellen – wozu ist das gut?
Ganz einfach: Das Neuburger Nahwärmenetz ist ein wichtiger Baustein zur Wärme- Energieversorgung der Neuburg, und noch dazu klimafreundlich. Wie das alles funktioniert erklärt Werkleiter Prof. Kuttenreich und seine Experten. Die ideale Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich ein eigenes Bild zu machen.

Vortrag in den Räumen der Integra um 16:00 Uhr.
Im Anschluß an den Vortrag (ca. 17.35 Uhr) gibt es die Möglichkeit, das Kraftwerk am Schleifmühlenweg zu besichtigen und die Technik live zu erleben. (Eigene Anreise)

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Leserbrief zum Neujahrsempfang der CSU

Zum Artikel: „Unternehmertum ist eine Geisteshaltung“ vom Montag 20.01.20

Bei ihrem Neujahrsempfang hat die CSU ihre wahre Geisteshaltung geoffenbart. Ihre Religion ist nicht das Christentum sondern der Kapitalismus. Sie haben sich einen Fernsehprediger eingeladen, der das Hohelied der ungezügelten Marktwirtschaft singt, der um die Erlösung von den ungeliebten Steuern bittet und die Freuden der Gewinnmaximierung preist. Selbst der Bürgermeister stimmt in das Lied mit ein:“ Es geht um Money, Money, Money“. Das Christentum, das diese Partei noch im Namen trägt, ist längst zum folkloristischen Beiwerk verkommen. Man schmückt die bayerischen Amtsstuben mit dekorativen Kreuzen, entledigt sich aber um die Sorge für die „Mühsamen und Beladenen“. Wenn man sich nicht mehr um die Bewahrung der Schöpfung Gottes scheren muss, kann man auch ruhigen Gewissens Biotope wie die Paarauen mit Straßen zubetonieren.
Nur dumm, dass sich das absolut Böse in Form des Kommunismus mittlerweile in Luft aufgelöst hat. So muss man einen linksgrünen Popanz, der nur Umverteilung im Sinn hat, als Bedrohung an die Wand malen. Dass sich bei SPD und Bündnis 90/Die Grünen längst verantwortungsvolle Unternehmer engagieren, hat bei grobschlächtigem Schwarz-Weiß-Denken keinen Platz.
Bleibt zu hoffen, dass im Sinne einer gemeinsamen Sorge um die Zukunft Schrobenhausens nicht die ganze örtliche CSU von dieser Geisteshaltung erfasst wurde.
Mal sehen welchen Platz die Wähler künftig einer „Kapitalismuspartei“ zuweisen.

Alois Forster

Ortsvorsitzender von
Bündnis 90/Die Grünen
OV Schrobenhausener Land

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Danke für einen tollen Nachmittag und 300 Euro Spenden für das Kinderhospital!

Das adventliche „Kennenlernen im Kunstquartier“ am Samstag abend war ein voller Erfolg: über 300 Euro Spenden für das Irene-Salimi-Kinderhospital in Kabul sind zusammengekommen. Vielen Dank für Euer Kommen und Eure Spendenbereitschaft!
Dazu gab es viele gute Gespräche über Themen, die den Neuburgern am Herzen liegen.

Ein herzliches Danke geht an Mona Wolbert, Stadtratskandidatin der Grünen in Neuburg, für die Initiatierung der Aktion „Kennenlernen im Kunstquartier“ und an Susanne Bergbauer, die die Kunst und den Rahmen bereitstellte. Einzelne Weihnachtskarten und Tannenbäume auf Holz können als last-minute-Geschenk noch bis zum 23.12 im Hotel Bergbauer und bei mema in der Rosenstrasse erworben werden.

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Gerhard Kennenlernen im Kunstquartier

Bei Glühwein und Stollen hat man am nächsten Samstag, 14.12.2019, von 16:00 – 19:00 Uhr im Kunstquartier (Rohreck, Theresienstrasse 183) die Gelegenheit, für einen guten Zweck Kunstwerke und Weihnachtsschmuck zu erwerben und mit dem OB-Kandidaten der Grünen in Neuburg, Gerhard Schoder, ins Gespräch zu kommen.
Das Kunstquartier wird betrieben von Susanne Bergbauer und weiteren Künstlern, die zukünftig die Räumlichkeiten für verschiedene Veranstaltungen, Events, Kurse und Workshops zur Verfügung stellen.
Fünfzig Prozent der Umsätze aus dem Kunstverkauf kommen der Stiftung Dechentreiter zugute, die das Irene-Salimi-Kinderhospital in Kabul unterstützt.

Der Eintritt ist frei.

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Antrag zur Erneuerung des Verkehrskonzeptes in Neuburg

Am 6.11.2019 hat die Neuburger Stadtratsfraktion der Grünen einen Antrag eingereicht, um noch im Jahr 2020 das (Fahrrad-)Verkehrswegekonzept Neuburgs zu überarbeiten. Wir wollen, dass die Bürger und Gewerbetreibenden in den Prozess einbezogen sind, und dann zügig (noch in 2020!) die Umsetzung beginnt. Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit müssen dabei eine wichtige Rolle spielen.

Die Neuburger SPD-Fraktion unterstützt inhaltlich und mit ihren Stimmen – ein gutes Beispiel fraktionsübergreifender Zusammenarbeit für die Sache und für Neuburg, selbst im Wahlkampf.

Hier finden Sie den kompletten Antrag zur Erneuerung des (Fahrrad-)Verkehrskonzepts zum Nachlesen.

Update 10.11.2019: Beispielhaft zum Nachlesen das Radverkehrskonzept aus 2013 der Stadt Schrobenhausen.

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Einladung zur Aufstellungsversammlung für die Wahl des Stadtrats und der Oberbürgermeister*in Neuburg

Die Versammlung findet am 15. November 2019
um 19:00 Uhr im, Gasthaus Pfafflinger,
Schrannenplatz 131, 86633 Neuburg an der Donau

Tagesordnungsvorschlag:

  1. Begrüßung durch den Ortsvorstand
  2. Benennung eines Wahlvorstandes (keine geheime Abstimmung)
  3. Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
  4. Erklärung der Wahlmodalitäten und des Ablaufs des Wahlverfahrens durch den/die WahlleiterIn
  5. Bestimmung des Wahlausschusses
  6. Wahl des/der OberbürgermeisterkandidatIn und der StadtratskandidatInnen
    – Vorstellung der Bewerber
    – Fragen an die Bewerber und Aussprache
    – Wahl
  7. Benennung des/der Beauftragten für den Wahlvorschlag
  8. Wünsche, Anregungen, Diskussionen
  9. Schließung der Versammlung

Der Ortsvorstand BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN

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Kabinettsbeschluss zum Ergänzungshaushalt: Klimapaket ist Mogelpackung

Zum Kabinettsbeschluss eines Ergänzungshaushalts 2020 zum Klimapakt erklärt Sven-Christian Kindler, Sprecher für Haushaltspolitik:
Die Bundesregierung trickst und täuscht bei der Finanzierung des Klimapakets, dass sich die Balken biegen. Die heute präsentierten Zahlen offenbaren, dass Merkel, Scholz und Co nächstes Jahr nur 3,4 Milliarden Euro zusätzlich für Klimaschutz ausgeben wollen. Davon fließt bereits eine Milliarde Euro ins Eigenkapital der Deutschen Bahn AG. Das ist ein schlechter Witz, angesichts der riesigen Herausforderungen vor denen wir stehen. Die Bundesregierung rechnet sich das Ergebnis ihres Klimapakets von vorne bis hinten schön. Die angekündigten Investitionen sind vielfach alter Wein in neuen Schläuchen. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Bundesregierung sind weniger als die Hälfte überhaupt neue Investitionen, sondern bereits seit langem im Finanzplan eingeplant. Für die Jahre 2020 bis 2023 liegen die tatsächlichen Mehrausgaben im Energie- und Klimafonds gegenüber 2019 nur bei rund 18 Milliarden Euro, hinzu kommen zusätzlich 5,6 Milliarden Euro aus den Einzelplänen und etwa 2,2 Milliarden Euro als steuerliche Fördermaßnahmen. Unterm Strich liegen die tatsächlichen klimarelevanten Ausgaben des Klimapakets also nur bei 25,8 Milliarden Euro. Das Klimapaket der Bundesregierung ist eine Mogelpackung. Es ist nur halb so groß, wie von der Bundesregierung mit 54 Milliarden Euro behauptet. Auch die Einnahmen aus der viel zu geringen CO2-Bepreisung gehen nicht wie versprochen vollständig an die Bürgerinnen und Bürger zurück. Das ist weder ökologisch sinnvoll noch sozial gerecht.
Dieses Anti-Klimapaket reicht hinten und vorne nicht, um das völkerrechtlich verbindliche Pariser Abkommen einzuhalten und die Klimaerhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Beschlüsse des Kabinetts sind ein offener Bruch mit Paris. Die Bundesregierung ignoriert damit sträflich die große Mehrheit und die größten Demonstrationen seit Jahrzehnten in Deutschland, die endlich wirksamen Klimaschutz und kein Pille Palle mehr wollen. Der kleinste gemeinsame Nenner von CDU, CSU und SPD reicht nicht angesichts der Dramatik der Klimakrise.
Auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute empfehlen der Bundesregierung zurecht in ihrem Herbstgutachten nicht länger an der schwarzen Null festzuhalten, wenn dadurch die Konjunktur weiter unter Druck gesetzt wird. Das Festhalten am Dogma der schwarzen Null ist für die Bundesregierung zum Selbstzweck geworden. Mit kluger Haushalts- und Wirtschaftspolitik hat das nichts zu tun.
Klimaaggressive Subventionen werden von der Bundesregierung weiter mit Milliarden Steuergeldern gefördert. Der Bundeshaushalt ist weiter klimafeindlich. Mit mehr als 57 Milliarden Euro jährlich subventioniert die Bundesregierung die klimaschädliche Produktion. Das ist ökonomisch und ökologisch brandgefährlich. Statt weiter Plastiktüten, den schmutzigen Diesel und die Flugindustrie mit Milliarden an Steuergeldern zu subventionieren, muss die Bundesregierung endlich diese Subventionen streichen und das Geld in mehr Klimaschutz investieren.

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