OV Karlskron

Leserbrief zum Neujahrsempfang der CSU

Zum Artikel: „Unternehmertum ist eine Geisteshaltung“ vom Montag 20.01.20

Bei ihrem Neujahrsempfang hat die CSU ihre wahre Geisteshaltung geoffenbart. Ihre Religion ist nicht das Christentum sondern der Kapitalismus. Sie haben sich einen Fernsehprediger eingeladen, der das Hohelied der ungezügelten Marktwirtschaft singt, der um die Erlösung von den ungeliebten Steuern bittet und die Freuden der Gewinnmaximierung preist. Selbst der Bürgermeister stimmt in das Lied mit ein:“ Es geht um Money, Money, Money“. Das Christentum, das diese Partei noch im Namen trägt, ist längst zum folkloristischen Beiwerk verkommen. Man schmückt die bayerischen Amtsstuben mit dekorativen Kreuzen, entledigt sich aber um die Sorge für die „Mühsamen und Beladenen“. Wenn man sich nicht mehr um die Bewahrung der Schöpfung Gottes scheren muss, kann man auch ruhigen Gewissens Biotope wie die Paarauen mit Straßen zubetonieren.
Nur dumm, dass sich das absolut Böse in Form des Kommunismus mittlerweile in Luft aufgelöst hat. So muss man einen linksgrünen Popanz, der nur Umverteilung im Sinn hat, als Bedrohung an die Wand malen. Dass sich bei SPD und Bündnis 90/Die Grünen längst verantwortungsvolle Unternehmer engagieren, hat bei grobschlächtigem Schwarz-Weiß-Denken keinen Platz.
Bleibt zu hoffen, dass im Sinne einer gemeinsamen Sorge um die Zukunft Schrobenhausens nicht die ganze örtliche CSU von dieser Geisteshaltung erfasst wurde.
Mal sehen welchen Platz die Wähler künftig einer „Kapitalismuspartei“ zuweisen.

Alois Forster

Ortsvorsitzender von
Bündnis 90/Die Grünen
OV Schrobenhausener Land

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Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl 2020 in Karlskron

Am Freitag, den 29.11.19, verabschiedete der Ortsverband Karlskron im Bürgerhaus Pobenhausen seine Bewerberliste für die Kommunalwahl 2020.

Geleitet wurde die Aufstellungsversammlung von Kreis- und Stadträtin Karola Schwarz aus Neuburg und Gemeinderätin Gertrud Hecht aus Waidhofen.

Um auch im kommenden Karlskroner Gemeinderat stark vertreten zu sein, stellen wir den Bürgern einen Bürgermeisterkandidaten und eine Liste mit 16 kompetenten Bewerbern zur Wahl.

Kreis- und Gemeinderat Martin Wendl wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidat nominiert.

Angeführt wird die ebenfalls einstimmig beschlossene Kandidatenliste, die grüntypisch gleichberechtigt  je zur Hälfte aus Frauen und Männern besteht, von Museumspädagogin M. A. Regina Straub aus Pobenhausen. Ihr folgt Landwirt Martin Wendl aus Deubling und auf Platz 3 die Karlskroner Tierärztin, Dr. Tanja Strack.

Auf den weiteren Plätzen:

4. Andreas Biehunko, Freigestelltes Betriebsratsmitglied, Karlskron

5. Gabriela Wendl, Kaufmännische Angestellte, Deubling

6. Christian Herrle, Dipl.-Geograph Unternehmer, Pobenhausen

7. Katharina Tannenberger, Medizinisch-technische Radiologie Assistentin, Pobenhausen

8. Helmut Schwalm, Dipl.-Ing. Elektrotechnik, Brautlach

9. Inge Osmani, Hausfrau, Deubling

10. Johann Stoll, Dipl-Ing. Elektrotechnik, Pobenhausen

11. Heike Duroule, Dipl. Sozialpädagogin, Karlskron

12. Jörg Kriebel, Bankkaufmann, Karlskron

13. Regina Stoll-Kreil, Medizinische Fachangestellte, Verah, Pobenhausen

14. Wolfgang Bock, Technischer Angestellter, Mändlfeld

15. Claudia Maria Schwalm, Dipl.-Ing. Architektin, Brautlach

16. Franz Müller, Dr. Univ. Brünn, Zahnarzt, Grillheim

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Globaler Klimastreik!

am 29.11.2019 in Schrobenhausen.

Treffpunkt ist um 14:30 Uhr, in der Lenbachstraße Ecke Bartengassen.

Parents For Future rufen zum globalen Klimastreik auf!
Parents For Future Germany rufen im Rahmen des Global Day of Climate Action zum globalen Klimastreik am 29. November 2019 auf.

Der globale Aktionstag soll im Vorfeld der im Dezember in Madrid tagenden UN-Klimakonferenz Klimagerechtigkeit von der internationalen Staatengemeinschaft einfordern.
In Deutschland wird unter dem Motto „Jetzt erst recht“ und dem Hashtag #NeustartKlima gegen die bisher vollkommen unzureichenden Maßnahmen der deutschen Bundesregierung gegen die Klimakrise protestiert.
Parents For Future Germany schließen sich damit der wissenschaftlichen Beurteilung des sogenannten Klimapakets u.a. durch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung an und fordern die Bundesregierung auf, in den kommenden Monaten endlich ein wirksames Maßnahmenpaket zur Erreichung der Pariser Klimaziele auszuarbeiten.

“Uns läuft die Zeit davon!” bringt es Klaus Toll, Gründungsmitglied der Parents For Future Ortsgruppe, auf den Punkt.
Parents For Future Germany rufen alle Teile der Gesellschaft, insbesondere aber Erwachsene aller Generationen, zur Teilnahme am Streik auf.
Die Mobilisierungskampagne der nächsten Wochen wird somit wie bereits anlässlich des globalen Klimastreiks am 20. September 2019 die gezielte Ansprache von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Organisationen umfassen. Sie wird von mehreren Hundert Ehrenamtlichen in ganz
Deutschland getragen.
In Schrobenhausen organisieren die “Parents for Furure Schrobenhausen” eine Veranstaltung, Treffpunkt ist um 14:30 Uhr, in der Lenbachstraße Ecke Bartengassen.
Organisiert wird die Ortsgruppe über einen WhatsApp-Chat, den Link zur Gruppe findet man auf der Homepage von Parents for Future Germany (https://parentsforfuture.de/de/gruppen/region-de1).
Weitere Kontaktmöglichkeit per Email: p4f-sob@lkr-nd-sob.de


Für weltweite Klimagerechtigkeit! United for Climate! #NeustartKlima.
ParentsforFutureSchrobenhausen

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Kabinettsbeschluss zum Ergänzungshaushalt: Klimapaket ist Mogelpackung

Zum Kabinettsbeschluss eines Ergänzungshaushalts 2020 zum Klimapakt erklärt Sven-Christian Kindler, Sprecher für Haushaltspolitik:
Die Bundesregierung trickst und täuscht bei der Finanzierung des Klimapakets, dass sich die Balken biegen. Die heute präsentierten Zahlen offenbaren, dass Merkel, Scholz und Co nächstes Jahr nur 3,4 Milliarden Euro zusätzlich für Klimaschutz ausgeben wollen. Davon fließt bereits eine Milliarde Euro ins Eigenkapital der Deutschen Bahn AG. Das ist ein schlechter Witz, angesichts der riesigen Herausforderungen vor denen wir stehen. Die Bundesregierung rechnet sich das Ergebnis ihres Klimapakets von vorne bis hinten schön. Die angekündigten Investitionen sind vielfach alter Wein in neuen Schläuchen. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Bundesregierung sind weniger als die Hälfte überhaupt neue Investitionen, sondern bereits seit langem im Finanzplan eingeplant. Für die Jahre 2020 bis 2023 liegen die tatsächlichen Mehrausgaben im Energie- und Klimafonds gegenüber 2019 nur bei rund 18 Milliarden Euro, hinzu kommen zusätzlich 5,6 Milliarden Euro aus den Einzelplänen und etwa 2,2 Milliarden Euro als steuerliche Fördermaßnahmen. Unterm Strich liegen die tatsächlichen klimarelevanten Ausgaben des Klimapakets also nur bei 25,8 Milliarden Euro. Das Klimapaket der Bundesregierung ist eine Mogelpackung. Es ist nur halb so groß, wie von der Bundesregierung mit 54 Milliarden Euro behauptet. Auch die Einnahmen aus der viel zu geringen CO2-Bepreisung gehen nicht wie versprochen vollständig an die Bürgerinnen und Bürger zurück. Das ist weder ökologisch sinnvoll noch sozial gerecht.
Dieses Anti-Klimapaket reicht hinten und vorne nicht, um das völkerrechtlich verbindliche Pariser Abkommen einzuhalten und die Klimaerhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Beschlüsse des Kabinetts sind ein offener Bruch mit Paris. Die Bundesregierung ignoriert damit sträflich die große Mehrheit und die größten Demonstrationen seit Jahrzehnten in Deutschland, die endlich wirksamen Klimaschutz und kein Pille Palle mehr wollen. Der kleinste gemeinsame Nenner von CDU, CSU und SPD reicht nicht angesichts der Dramatik der Klimakrise.
Auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute empfehlen der Bundesregierung zurecht in ihrem Herbstgutachten nicht länger an der schwarzen Null festzuhalten, wenn dadurch die Konjunktur weiter unter Druck gesetzt wird. Das Festhalten am Dogma der schwarzen Null ist für die Bundesregierung zum Selbstzweck geworden. Mit kluger Haushalts- und Wirtschaftspolitik hat das nichts zu tun.
Klimaaggressive Subventionen werden von der Bundesregierung weiter mit Milliarden Steuergeldern gefördert. Der Bundeshaushalt ist weiter klimafeindlich. Mit mehr als 57 Milliarden Euro jährlich subventioniert die Bundesregierung die klimaschädliche Produktion. Das ist ökonomisch und ökologisch brandgefährlich. Statt weiter Plastiktüten, den schmutzigen Diesel und die Flugindustrie mit Milliarden an Steuergeldern zu subventionieren, muss die Bundesregierung endlich diese Subventionen streichen und das Geld in mehr Klimaschutz investieren.

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Exkursion zu den Windrädern im Gröberner Forst

Windrad-Besichtigung:

Wir laden ein zu einer gemeinsamen Anfahrt mit dem Fahrrad von Schrobenhausen: Treffpunkt am Freitag, den 11. Oktober 2019 um 15 Uhr auf dem Lenbachplatz, Fahrstrecke ca. 9 km oder um 16 Uhr am Windrad.

Mit dem Auto fährt man vom südlichen Ortsausgang von Aresing (BAUER Werk) auf die Kreisstraße ND 6 / PAF 7 Richtung Gerolsbach, etwa 3 km. Man passiert das Windrad, das direkt an der Straße steht bzw. parkt dort. Etwa 100 m weiter Richtung Gerolsbach bei den Koordinaten Nord 48°30’41,6″, Ost 11°19’40,3″ geht es nach links (nordwärts) in den Wald hinein. Treffpunkt am Windrad ist um 16 Uhr.

Am Freitag, dem 11. Oktober bieten Bündnis 90 / Die Grünen in Zusammenarbeit mit der Bürgerenergiegenossenschaft Pfaffenhofen eine Exkursion zu den Windrädern zwischen Aresing und Gerolsbach an. Neben einer Besichtigung der Anlagen gibt es auch Informationen aus erster Hand vom Vorstandsvorsitzenden der Bürgerenergiegenossenschaft, Herrn Andreas Herschmann. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Die Stadt Pfaffenhofen nimmt in Sachen nachhaltige Energieerzeugung eine Spitzenposition in Deutschland ein. 73 % des Stroms der Stadtwerke werden aus erneuerbaren Energien erzeugt, 90 % dieses Stroms werden lokal im eigenen Stadtgebiet verbraucht. Einen großen Anteil daran hat die Bürgernergiegenossenschaft, die 2012 auf Initiative des Energie- und Solarvereins gegründet worden ist und die es sich zum Ziel gesetzt hat, mit vielen Anteilseignern lokal nachhaltig Energie zu erzeugen.
Einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung leisten die drei Windräder im Gröbener Forst, die seit vier Jahren am Netz sind. Es besteht im Rahmen der Exkursion die Gelegenheit, einen Windkraft-Turm von innen zu sehen. Zudem wird der Vorstandsvorsitzenden der Bürgerenergiegenossenschaft, Herr Andreas Herschmann über Zielsetzung, Entwicklung, Hindernisse und Erfolge des Konzeptes einer bürgernahen nachhaltigen Energieversorgung berichten.

Wer sich weiter informieren will, sei auf die Energie-für-Alle Woche des Energie- und Solarvereins Pfaffenhofen vom 13. bis 18. Oktober in Pfaffenhofen verwiesen.

Der Schrobenhausener Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen wid die Ergebnisse der Exkursion in einem offenen Workshop am 20. November nachbereiten.


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Plastikfrei leben

An diesem Abend wird Patricia Kufer Einblicke in den fast plastikfreien Alltag ihrer 5-köpfigen Familie geben. Seit 6 Jahren versucht die Familie mit so wenig Plastik wie möglich zu leben und kann somit viele wertvolle, umsetzbare Tipps geben, wie jeder Plastik sparen kann.

2017 hat die Familie Kufer den Klimaschutzpreis der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm gewonnen. Patricia Kufer ist Gründungsmitglied der „Plastikfrei Community PAF“.

Die Veranstaltung ist als Picknick im Biergarten geplant. Jeder darf sich gerne sein eigenes Essen mitbringen. Getränke gibt es im SSV-Heim zu erwerben.

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