Radltour mit Leon Eckert

Wahlkampftour im Schrobenhausener Land

Sei mit dabei am Donnerstag, 26.08.2021 und / oder am Freitag, den 27.8.2021 und triff den Direktkandidaten für unseren Wahlkreis Leon Eckert persönlich.

Donnerstag, 26.08.21
09:00 – 12:00 Innenstadt Schrobenhausen Markt Infostand: Wahlkampf allgemein
12:00 – 13:00 Feuerwehr Mühlried Katastrophenschutz
15:00 – 16:00 Neubaugebiet Kellerbergbreite Wärmewende, Energiewende Referent: Bürger-Energie-Genossenschaft
16:00 – 17:00 Bauer Fuchs Hofführung und Gespräch über Bio-Landwirtschaft
17:30 – 18:30 Ende Hans-Sachs-Weg Goachat-Trasse. Gespräch mit den Aktiven im Aktionsbündnis Rettet das Goachat über das Straßenbauprojekt
ab 20:00 Noisehausen Summer Stage

Freitag, 27.08.21
10:00 – 13:00 Abfahrt um 10:00 in SOB (Ankunft in Langenmosen 10:30 Uhr) Langenmosen Donaumoos: Moorschutz, Donaumoossanierung Gespräch mit dem Vize-Vorsitzenden des Bauernverbands und Grünen Kreisrat Martin Wendl
14:00 – 15:00 Bahnhof Gespräch mit ProBahn zur Zukunft des Bahnhofs, der Paartalbahn und dem ÖPNV in SOB
ab 19:00 Uhr Sig‘s Kneipe – Lindenkeller Mitgliederversammlung

Anmeldung bitte auf der folgenden Webseite:

https://leon-eckert.de/termine/

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Wahlkampfauftakt in Eching

mit Leon Eckert am 27.07.2021 um 17 Uhr

Wir wollen uns bereit machen für diesen Wahlkampf, denn es wird Zeit, dass wir unsere Ziele und Forderungen in unserem Wahlkreis und darüber hinaus ins ganze Land tragen.
Daher möchte ich euch herzlich einladen zur Wahlkampfauftaktveranstaltung am 23.07 um 17.00 nach Eching am Bürgerplatz.

Wer mich noch nicht kennt hat an diesem Abend ausreichend Gelegenheit mich und meine Wahlprogramm kennenzulernen. Natürlich werde ich euch gemeinsam mit meinem Wahlkampfteam auch den Wahlkampf und die verschiedenen Mitmachmöglichkeiten vorstellen.
Der Abend Abend bietet eine schöne Gelegenheit für alle GRÜNEN im Wahlkreis sich besser kennenzulernen und auszutauschen.
Für Speisen und Getränke sorgt das bewährte Team des Cafe Central in Eching. Bei schlechtem Wetter haben wir die Möglichkeit in den Saal auszuweichen. Um besser planen zu können würde ich mich freuen, wenn ihr euch über: orga@leon-eckert.de anmelden würdet.
Als besonderes Schmankerl freue ich mich euch ankündigen zu können, dass die Band Soul Screen uns an diesem Abend musikalisch begleiten wird. Ende der Veranstaltung ist um 22 Uhr.
Dazu möchte ich euch, eure Freund*innen und Verwandte und alle Interessierte herzlich einladen.
Ich bin bereit – Seid Ihr es auch?
Liebe Grüße, Leon

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Grüne laden zur Fahrradtour und zu einem Gastvortrag im Haus im Moos ein

Am Samstag, 17. Juli laden Bündnis 90/die Grünen zu einer Fahrradtour mit einem anschließenden Gastvortrag im Haus im Moos ein, um sich über das Donaumoos zu informieren. Als Referent zum Thema „Donaumoosentwicklung“ wurde der Geschäftsführer des Donaumoos-Zweckverbandes, Herr Michael Hafner eingeladen.
Im Donaumoos-Niedermoor geht es wesentlich darum, den Schwund des Moorkörpers zu verlangsamen. Denn durch das Eindringen von Luftsauerstoff in den Torfkörper erfolgt ein sogenannter oxidativer Torfverzehr. Jährlich ist dadurch ein Verlust von 1-2 cm Boden zu verzeichnen. Problematisch ist dabei, dass enorme Mengen an klimawirksamen Gasen freigesetzt werden. Für das Donaumoos bestehen Berechnungen mit rund 400.000 t CO2-Äquivalent pro Jahr, die durch diese Prozesse freigesetzt werden. Bis in das 20. Jahrhundert wurde zudem flächendeckend Torf gestochen und als Brennstoff verwendet. Durch diese Gegebenheiten sind seit Beginn der Kultivierung des Donaumooses etwa 3 m Moorauflage und ein großer Teil der ursprünglichen Moorfläche verloren gegangen.
Der Donaumoos-Zweckverband ist ein kommunaler Zusammenschluss, dem auch der Bezirk Oberbayern und die örtlichen Wasserverbände angehören. Er hat unter anderem zur Aufgabe, Projekte zu entwickeln, die den Zielen zu Moorkörperschutz, Arten- und Biotopschutz, Hochwasserschutz und zur Landwirtschaft gerecht werden.

Der Beginn des Vortrags ist 14 Uhr. Nach Vortrag und Diskussion können die Teilnehmer*Innen Ihre Eindrücke auch beim Bier im benachbarten Rosinger Hof austauschen.

Die Grünen empfehlen die umweltbewusste Anfahrt mit dem Fahrrad. Wer mag, trifft sich bereits um 11:45 Uhr auf dem Parkplatz Ecke Bürgermeister-Götz-Straße / Neuburger Straße in Schrobenhausen („Baywa-Kreuzung“) zur Fahrradtour. Von hier aus geht mit einem Abstecher zunächst zum Moosberg bei Langenmosen, den wir dann gegen 12:20 erreichen. Der Moosberg ist ein bekannter Aussichtpunkt nördlich von Langenmosen im Bereich eines Heckenbiotops am Erdweg. Ein Feldkreuz und eine Sitzbank markieren die Stelle an der Hangkante, von der aus man einen weiten Blick über das Donaumoos bis hin zum Jura hat. Nach einigen Erläuterungen zur Entstehung des Donaumoooses geht es gegen 12:45 weiter durchs Moos zu Haus im Moos in Kleinhohenried, das wir gegen 14. Uhr erreichen.

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Exkursion zur Freiflächen-Photovoltaikanlage in Berg im Gau ein voller Erfolg

Bundestagskandidat Leon Eckert beginnt seine Wahlkampf-Fahrradtour für den Wahlkreis in Schrobenhausen

Am Mittwoch, 16. Juni 2021 hat der Ortsverband von Bündnis 90/ die Grünen die Einladung der Firma Anumar GmbH angenommen, den Solarpark Schornhof bei Berg im Gau zu besichtigen. Knapp 30 Interessierte hatten sich dazu eingefunden, davon war mehr als die Hälfte mit dem Fahrrad gekommen.

Mit dem Fahrrad dabei war auch der Bundestags-Wahlkreiskandidat von Bündnis 90 / die Grünen, Leon Eckert. Er hat sich fest vorgenommen, seinen Wahlkreis bis zur Bundestagswahl mit dem Fahrrad zu erkunden und dabei Eindrücke zu gewinnen, was den Menschen in der Region am Herzen liegt. Da war die gemeinsame Tour von Schrobenhausen nach Berg im Gau ein guter Einstieg.

Vor Ort wurde die Gruppe durch Geschäftsführer Markus Brosch und Frau Anna-Lea Wenger empfangen. Beide erläuterten kenntnisreich die technischen Daten der Anlage (derzeit eine installierte Leistung von 120 MW auf ca. 140 Hektar) und konnten die vielen Fragen kompetent beantworten. Die Anlage befindet sich auf ehemals landwirtschaftlich genutzter Fläche auf Moorboden. Durch die Herausnahme aus der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung und zugleich die Kappung der Drainage kann der Moorboden sich regenerieren und seine Funktion als Kohlenstoffspeicher erhalten.

Diesen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz unterstrich auch in einem spontanen Vortrag Peter Mießl von der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach-Eichstätt eG.

Die Kreisvorsitzende von Bündnis 90 /Die Grünen, Karola Schwarz betonte, dass es an der Zeit sei, gegen den Moorschwund und konkrete Maßnahmen zu ergreifen: „Es ist ja richtig, dass die Staatsregierung für das Donaumoos 200 Millionen Euro locker macht, aber wesentlich ist, dass das Geld in konkrete, wirksame und zügige Maßnahmen zum Klimaschutz fließt“.

Nach gut anderthalb Stunden verabschiedeten sich die Gäste von diesem mehrfach nutzbringenden Projekt und schwangen sich auf die Räder, um den Tag im Biergarten Revue passieren zu lassen.

Bundestagskandidat Leon Eckert resümierte: „Die Freiflächen-Photovoltaik ist gerade hier durch die Kombination mit dem Moorschutz ein gutes Beispiel dafür, wie der ländliche Raum einen wichtigen Beitrag zu unser aller Zukunft leisten kann. Hier gelingt es, den Moorkörper vor Austrocknung zu schützen, sogar leicht aufzubauen und so Kohlendioxid dauerhaft zu binden. Zugleich wird hier Strom nachhaltig erzeugt. Und schließlich bleibt auch die Wertschöpfung zu einem großen Teil vor Ort. So sieht eine grüne Zukunft aus.“

Die Grünen im Solarpark, von rechts Geschäftsführer Markus Brosch, Kreisvorsitzende Karola Schwarz, Bundestags-Direktkandidat Leon Eckert. Zweite von links Stadträtin Marina Abstreiter

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Grüne setzen Signal gegen den weiteren Ausbau von Flughäfen

Leon Eckert erfolgreich mit Antrag zum Wahlprogramm

„Deutschland. Alles ist Drin“: unter diesem Titel verabschiedeten die Delegierten von Bündnis90/Die Grünen das
Wahlprogramm für die Bundestagswahl im September. Durch einen erfolgreichen Änderungsantrag des Direktkandidaten des Wahlkreis 214, Leon Eckert, beinhaltet das Wahlprogramm auch ein starkes Bekenntnis
für eine grundlegende Reform des deutschen und europäischen Flugverkehrs.

Leon Eckert zeigte sich nach dem Parteitag zufrieden: „Echter Klimaschutz geht nur mit einer Neuausrichtung des Flugverkehrs. Neben der Verminderung innerdeutschen Kurzstrecken, der Förderung moderner Antriebskonzepte und strombasierter, erneuerbarer Kraftstoffe stehen wir Grüne auch für ein echtes Nachtflugverbot. Es profitieren bundesweit alle Anwohner*innen von Flughäfen, von München bis Hamburg vom Nachtflugverbot und einem Stopp des Ausbaus von Fluginfrastruktur.

„Mit dem Grünen Wahlprogramm wird so auch der Kampf gegen die Dritte Start- und Landebahn des Flughafen München auf Bundesebene gehoben. Ein endgültiges Aus der Pläne ist längst überfällig“, so Leon Eckert.

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Naturführung im Goachat

mit der Umweltwissenschaftlerin Renate Schwäricke

Am Samstag, den 26. Juni 2021 um 14:00 Uhr holen die Schrobenhausener Grünen die Führung durch das Goachat mit Renate Schwäricke nach, die im April wegen des Lockdowns leider ausfallen musste.

Das Goachat bezeichnet die Wiesen und Auen in der Paar-Niederung südwestlich von Schrobenhausen. Das Paartal mit der ungebändigt mäandrierenden Paar ist eine der letzten naturnahen Flusslandschaften im Herzen Bayerns mit feuchten Streuwiesen, weiten Schilffeldern, Altwässern und Bruchwäldern. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten haben hier ihren Lebensraum. Das Goachat westlich Schrobenhausen ist ein besonders idyllischer Abschnitt der Paarauen zwischen Schrobenhausen und Hörzhausen.

Dieser Bereich steht unter einem besonderen Schutz, weil er nach der europäischen Richtlinie 92/43/EWG als Flora-Fauna Habitat (kurz FFH-Gebiet) ausgewiesen ist.

Die Grünen sehen das Goachat als einen wichtigen Naturraum an und laden die Bürgerinnen und Bürger ein, selbst anzusehen, was durch den Bau einer Umgehungsstraße südwestlich von Schrobenhausen verloren gehen würde.

Mit der Umweltwissenschaftlerin Renate Schwäricke haben die Grünen hierfür eine kompetente Referentin für das Vorhaben gewinnen können, die sich im Ökosystem des Goachats sehr gut auskennt.

Treffpunkt für diese Veranstaltung ist um 14:00 Uhr an der Paarbrücke am südwestlichen Ende des Hans-Sachs-Weges in Schrobenhausen. Festes Schuhzeug und dem Wetter angepasste Kleidung werden empfohlen.

Aufgrund der zuletzt günstigen Infektionslage sind eine Voranmeldung oder Corona-Tests derzeit nicht erforderlich.

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Exkursion Besichtigung der Freiflächen-Photovoltaikanlage in Berg im Gau

Im Juni lädt der Schrobenhausener Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen zu zwei Exkursionen ein. Beide Veranstaltungen haben das Ziel, über die Herausforderungen und Chancen von Klima- und Umweltschutz zu informieren.

Den Anfang macht am Mittwoch, 16. Juni 2021 die Besichtigung der Freiflächen-Photovoltaikanlage im Solarpark Schornhof bei Berg im Gau, die letztes Jahr in Betrieb gegangen ist. Auf 140 Hektar hat hier die Firma Anumar eine elektrische Leistung von 110.000 kWp installiert, eine Erweiterung um 60 Hektar ist geplant. Das Besondere ist das Konzept, das neben der Energiegewinnung auch dem Erhalt und die Wiedervernässung des Moorbodens beinhaltet.

Zu dieser Exkursion hat sich auch Leon Eckert angekündigt, der grüne Direktkandidat für unseren Wahlkreis 214.

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr an der Freiflächen-Photovoltaikanlage. An der Kreisstraße ND 21 von Brunnen nach Oberarnbach biegt man ca. 400 m vor Oberarnbach ab und folgt dem Wegweiser „ANUMAR“

Die Grünen empfehlen die umweltbewusste Anfahrt mit dem Fahrrad. Wer mag, trifft sich bereits um 17:00 Uhr auf dem Parkplatz Ecke Bürgermeister-Götz-Straße / Neuburger Straße in Schrobenhausen oder kommt bis 17:20 Uhr zum Ortseingang von Langenmosen. Von hier geht es unter Beachtung der jeweiligen Corona-Schutzmaßnahmen gemeinsam zur Anlage.

Bitte bringen Sie sicherheitshalber eine FFP2-Maske mit. Ein Corona-Testnachweis ist nicht erforderlich.

Wer anschließend noch Lust auf einen Biergartenbesuch hat, melde sich bitte an unter office@gruene-sob.de, damit Plätze reserviert werden können.

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Zusätzliche Schwimmkurse im Brandl-Bad anbieten

Unser Antrag von heute an den Werkausschuß im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden

Antrag:
Nach Öffnung des Brandlbades bis zum Ende der Saison soll möglichst kurzfristig das übliche Angebot von Schwimmkursen für Kinder und Jugendliche erheblich aufgestockt werden und das Angebot mit Nachdruck in der Öffentlichkeit beworben werden. Das Ziel sollte es sein, mindestens die während der Schließung der Bäder ausgefallenen Schwimmkurse zusätzlich anzubieten und zu füllen, bei zusätzlichem Bedarf auch darüber hinaus.

Begründung:
Während der bedauerlichen aber notwendigen Schließung der Bäder hatten viele Kinder und Jugendliche nicht die Gelegenheit, Schwimmen zu lernen. Das Fehlen dieser elementaren Fähigkeit kann lebensgefährlich sein. Um diese Folge der Pandemie möglichst abzumildern, kann die Stadt und die Stadtwerke mit zusätzlichen Schwimmkursen einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Kurse sollen in erster Linie aus den Kursgebühren finanziert werden. 

Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Schoder im Namen der Fraktion

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Beermann (Privat)

Virtueller Infoabend der Grünen zum Thema Energie

Pressemitteilung

Am Mittwoch, 19.5.21 um 19 Uhr findet der virtuelle Infoabend „Faktencheck Windenergie“ mit Windkraftentwickler Peter Beermann aus München statt.

Frischer Wind bringt uns voran. Genauso ist die Nutzung von mehr Windkraft ein zentraler Punkt, um die Energiewende voranzubringen. Aber wenn die Pläne konkret werden, werden doch immer wieder viele Einwände vorgebracht.

Um in dieser Lage die Diskussion zu versachlichen lädt der Grünen-Ortsverband Schrobenhausener Land zu einem Vortrag ein zum Thema „Faktencheck Windenergie“.

Referent des Abends ist Peter Beermann, der mit seiner Firma Beermann Energiesysteme GmbH insgesamt zehn Bürgerwindprojekte betreut. Er wird eingehen auf die Bedeutung der Windkraft für die Energiewende, vor allem aber auf die zu erwartenden Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Gesundheit und Tierschutz. Außerdem stellt er dar, wie die Kommunen oder auch die Bürgerinnen und Bürger selbst vor Ort von Windrädern profitieren können. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Veranstaltung leider als Onlinemeeting durchgeführt werden. Der Ortsverband Schrobenhausener Land stellt allen Interessierten einen Zugang zur Veranstaltung zur Verfügung. Ein Computer mit Internetverbindung und Browser ist dafür ausreichend.

Interessenten erhalten die Zugangsdaten beim Vorstand unter office@gruene-sob.de oder über das grüne Telefon 0178 80 48 79.

Referent: Peter Beermann führt als Geschäftsführer in zweiter Generation das Familienunternehmen BEERMANN Energiesysteme GmbH in München, das sich mit Vorplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Beratung und Betriebsführung von Windenergieanlagen beschäftigt.

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Chance vertan.

Stellungnahme zur Ablehnung der Hybridsitzungen in Neuburg.

Die CSU hat am Dienstag gemeinsam mit den Stimmen der FW eine Riesenchance im Stadtrat vertan:

Die zuvor von beiden Parteien im Landtag möglich gemachten Hybridsitzungen wurden mit der Mehrheit beider Parteien dann auf lokaler Ebene abgelehnt. In dieser Sitzungsform dürfen sich Stadträt*innen auch in eine Sitzung online einwählen und abstimmen (das ging vorher nicht), die Verwaltung kann aus dem Büro oder von zu Hause aus teilnehmen, die Öffentlichkeit durch den eingerichteten Livestream. Effektiv müssen nur noch der Vorsitzende (OB) und ggfs. Bürger*innen und die Öffentlichkeit (wie auch die Presse) im Raum sein. Echter Infektionsschutz also, so wie man ihn sich wünscht, wie er in anderen Bundesländern und in anderen bayerischen Städten praktiziert wird.

Die CSU, die im Januar noch aus Fürsorge für die Verwaltung und in Wahrnehmung der Vorbildfunktion des Stadtrates für einen Ferienausschuss geworben hat, lehnt damit ein Mittel, dass einen erheblich besseren Schutz bieten kann als der Ferienausschuss und das sie selbst gesetzlich verankert hat (dem Vernehmen nach sogar unter Beteiligung von MdL Matthias Enghuber) für Neuburg ab. Wer kann das verstehen?

Schulen, Vereine, Betriebe und Konzerne arbeiten seit 14 Monaten mehr oder weniger erfolgreich mit Videokonferenzen, und haben meistens keine Wahlmöglichkeit. Oft genug steigt sogar die Produktivität. Andere haben diese Möglichkeit nicht und müssen in den Betrieb zum Arbeiten und sich einem Infektionsrisiko aussetzen. Ja, jeder hätte Lust auf persönliche, soziale Kontakte und sicher macht der vieles leichter. Aber in der Situation, in der wir sind, muss man doch auch anwenden was Gesetz und Technik hergeben und der Wohlfühlfaktor im Gremium muss zeitweise zurücktreten.

Unsere konkreten Argumente für die Hybridsitzung (sobald die detailliertere „Anleitung“ aus dem Innenministerium dazu kommt) waren:

  1. Im Ferienausschuss sitzen immer 12 Stadträte, der OB und die Verwaltung. In der Hybridsitzung könnte man sich darauf einigen, dass nur OB und Öffentlichkeit im Saal ist. Weniger Menschen in einem Raum heißt geringeres Infektions- oder Quarantänerisiko.
  2. 30 Stadträte sind gewählt, um Ihre Arbeit zu machen, Expertise einzubringen zu abzustimmen. Im Ferienausschuss können das 12 (die nicht das Infektions- oder Quarantänerisiko scheuen), in der Hybridsitzung alle. Warum ohne Not auf die anderen 18 verzichten?
  3. Die Verwaltung zu schützen funktioniert offensichtlich mit einer Einwahl von zu Hause am besten und spart Überstunden.
  4. Auch in den anderen 7er und 12er Ausschüssen treffen wir uns weiter persönlich – die Hybridsitzungen hätten auch die Ausschüsse online stattfinden lassen können, damit besserer Schutz.
  5. Selbst, wenn es jetzt mit den Impfungen schneller gehen sollte. Die letzten 14 Monate haben uns doch gezeigt, dass auch mit dem größten Optimismus nichts schnell wieder ganz normal wird. Jetzt eine solche Krücke (Ferienausschuss) einzusetzen, ohne sich gut auf die zukünftige Situation vorzubereiten, ist fahrlässig.
  6. Kurzfristige Änderungen der Örtlichkeit wegen neuen RKI-Regeln lassen sich mit der Hybridsitzung elegant verhindern.
  7. Wer es unbedingt haben muss, darf sich auch mit der Hybridsitzung persönlich im Sitzungssaal beteiligen, steht also nicht schlechter da als im Ferienausschuss. Diejenigen, denen Teilhabe und gleichzeitige Risikominimierung wichtig sind, können sich aber dennoch einbringen.
  8. Neben dem tatsächlichen Infektionsrisiko gibt es auch das „Quarantänerisiko“, dh muß ich mich aufgrund von kurzfristig geänderten Regeln nach persönlichem Kontakt mit einem Infizierten in Quarantäne begeben? Das war tatsächlich für einige Stadträte – berechtigteter – Grund, in den letzten Wochen die Teilnahme sehr vorsichtig abzuwägen. Wenn ich aber niemandem persönlich begegne, gibt es auch sicher keine Quarantäne.

Gegenargumente aus unserer Sicht waren:

  1. Die Kosten sind nicht bekannt (aber auch sie zu ermitteln wurde abgelehnt)
  2. Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen.

Die Bürger*innen mögen selbst abwägen.

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Hybridsitzungen für Neuburg

Antrag an den Stadtrat
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Gmehling,
die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden

Antrag:
der Stadtrat möge beschließen:

  • Die Stadtratssitzungen können in Zukunft generell auch als sog. Hybridsitzungen nach Art. 47a BayGO abgehalten werden (gesetzlich befristet bis Ende 2022),
  • Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gibt keine Einschränkungen bzgl. der Mindestzahl/Quote der physisch anwesenden Mitglieder, die Zuschaltung wird ohne Abhängigkeit einer sonst drohenden Verhinderung generell ermöglicht und ist nicht auf den öffentlichen Teil beschränkt.
  • Die Hybridsitzungen können für das Gesamtgremium und die Ausschüsse angewendet werden.
  • Sobald die technischen und rechtlichen Fragen verwaltungsintern geklärt sind, soll die darauf folgende Sitzung hybrid abgehalten werden. Um eine schnelle Klärung wird gebeten.
  • Sollten in der Kombination Livestream plus Hybridssitzung nicht lösbare technische Probleme entstehen die den Livestream unmöglich machen, tritt der Livestream ausnahmsweise zurück und wird am nächsten Tag aus einer verwaltungsinternen Aufzeichnung gestreamt.

Begründung:
Die Pandemielage hat das private und öffentliche Leben weiterhin im Griff. Um das Infektionsrisiko für Verwaltung, Gäste, Presse und Stadträtinnen und Stadträte möglichst klein zu halten, und dennoch nicht den Notnagel des Ferienausschusses für längere Zeit heranziehen zu müssen, hat der Bayerische Landtag mit der Koalition aus CSU und FW im Februar beschlossen, auch sog. Hybridsitzungen zuzulassen. Dabei können sich Ratsmitglieder auf Wunsch nicht nur von zu Hause zuschalten, sondern auch an der Diskussion und Abstimmung beteiligen.

Mit dieser neuen, innovativen Lösung kann der Stadtrat tagen, ohne die vom Wähler gewünschte Diversität an Meinungen und Stimmen zu verlieren, wie es beim Ferienausschuss leicht vorstellbar ist.
Zudem betont das Staatministerium des Inneren, dass diese Sitzungsform auch dazu beiträgt, die Vereinbarkeit eines kommunalen Ehrenamtes mit Familie und Beruf zu verbessern.

Die Digitalisierung bietet uns immer wieder neue Lösungen auf Probleme des Alltags, mit dieser Sitzungsform insbesondere einen wirklich zuverlässigen Schutz vor einer Infektion mit möglicherweise weitreichenden gesundheitlichen Konsequenzen.
Es wäre den Bürgern doch schwer vermittelbar, wenn wir trotz dieser neue Möglichkeit zu unserer aller Schutz stattdessen quasi auf „das Analogum zum Faxgerät“, den Ferienausschuss, in der Pandemiebekämpfung zurückgreifen.

Mit freundlichen Grüßen,

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