Grüne setzen Signal gegen den weiteren Ausbau von Flughäfen

Leon Eckert erfolgreich mit Antrag zum Wahlprogramm

„Deutschland. Alles ist Drin“: unter diesem Titel verabschiedeten die Delegierten von Bündnis90/Die Grünen das
Wahlprogramm für die Bundestagswahl im September. Durch einen erfolgreichen Änderungsantrag des Direktkandidaten des Wahlkreis 214, Leon Eckert, beinhaltet das Wahlprogramm auch ein starkes Bekenntnis
für eine grundlegende Reform des deutschen und europäischen Flugverkehrs.

Leon Eckert zeigte sich nach dem Parteitag zufrieden: „Echter Klimaschutz geht nur mit einer Neuausrichtung des Flugverkehrs. Neben der Verminderung innerdeutschen Kurzstrecken, der Förderung moderner Antriebskonzepte und strombasierter, erneuerbarer Kraftstoffe stehen wir Grüne auch für ein echtes Nachtflugverbot. Es profitieren bundesweit alle Anwohner*innen von Flughäfen, von München bis Hamburg vom Nachtflugverbot und einem Stopp des Ausbaus von Fluginfrastruktur.

„Mit dem Grünen Wahlprogramm wird so auch der Kampf gegen die Dritte Start- und Landebahn des Flughafen München auf Bundesebene gehoben. Ein endgültiges Aus der Pläne ist längst überfällig“, so Leon Eckert.

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Naturführung im Goachat

mit der Umweltwissenschaftlerin Renate Schwäricke

Am Samstag, den 26. Juni 2021 um 14:00 Uhr holen die Schrobenhausener Grünen die Führung durch das Goachat mit Renate Schwäricke nach, die im April wegen des Lockdowns leider ausfallen musste.

Mit der Umweltwissenschaftlerin Renate Schwäricke haben die Grünen hierfür eine kompetente Referentin für das Vorhaben gewinnen können, die sich im Ökosystem des Goachats sehr gut auskennt.

Der Co-Vorsitzende des Ortsverbands, Edzard Peters erläutert „Mit unserem Ausflug ins Goachat wollten wir über ein Ökosystem informieren, das durch Pläne zum Bau einer Umgehungsstraße gefährdet ist.“

Treffpunkt für diese Veranstaltung ist um 14:00 Uhr an der Paarbrücke am südwestlichen Ende des Hans-Sachs-Weges in Schrobenhausen. Festes Schuhzeug und dem Wetter angepasste Kleidung werden empfohlen.

Die Grünen verfolgen die Infektionslage und die zugehörigen Schutzmaßnahmen. Wie sich die Lage zu den Veranstaltungen darstellt, insbesondere bezüglich einer Testpflicht für die TeilnehmerInnen, kann sich noch kurzfristig ändern und wird auf der Homepage https://www.gruene-neusob.de/category/schrobenhausener-land/bekannt gegeben.

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Exkursion Besichtigung der Freiflächen-Photovoltaikanlage in Berg im Gau

Im Juni lädt der Schrobenhausener Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen zu zwei Exkursionen ein. Beide Veranstaltungen haben das Ziel, über die Herausforderungen und Chancen von Klima- und Umweltschutz zu informieren.

Den Anfang macht am Mittwoch, 16. Juni 2021 die Besichtigung der Freiflächen-Photovoltaikanlage im Solarpark Schornhof bei Berg im Gau, die letztes Jahr in Betrieb gegangen ist. Auf 140 Hektar hat hier die Firma Anumar eine elektrische Leistung von 110.000 kWp installiert, eine Erweiterung um 60 Hektar ist geplant. Das Besondere ist das Konzept, das neben der Energiegewinnung auch dem Erhalt und die Wiedervernässung des Moorbodens beinhaltet.

Zu dieser Exkursion hat sich auch Leon Eckert angekündigt, der grüne Direktkandidat für unseren Wahlkreis 214.

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr an der Freiflächen-Photovoltaikanlage. An der Kreisstraße ND 21 von Brunnen nach Oberarnbach biegt man ca. 400 m vor Oberarnbach ab und folgt dem Wegweiser „ANUMAR“

Die Grünen empfehlen die umweltbewusste Anfahrt mit dem Fahrrad. Wer mag, trifft sich bereits um 17:00 Uhr auf dem Parkplatz Ecke Bürgermeister-Götz-Straße / Neuburger Straße in Schrobenhausen oder kommt bis 17:20 Uhr zum Ortseingang von Langenmosen. Von hier geht es unter Beachtung der jeweiligen Corona-Schutzmaßnahmen gemeinsam zur Anlage.

Bitte bringen Sie sicherheitshalber eine FFP2-Maske mit. Ein Corona-Testnachweis ist nicht erforderlich.

Wer anschließend noch Lust auf einen Biergartenbesuch hat, melde sich bitte an unter office@gruene-sob.de, damit Plätze reserviert werden können.

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Zusätzliche Schwimmkurse im Brandl-Bad anbieten

Unser Antrag von heute an den Werkausschuß im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden

Antrag:
Nach Öffnung des Brandlbades bis zum Ende der Saison soll möglichst kurzfristig das übliche Angebot von Schwimmkursen für Kinder und Jugendliche erheblich aufgestockt werden und das Angebot mit Nachdruck in der Öffentlichkeit beworben werden. Das Ziel sollte es sein, mindestens die während der Schließung der Bäder ausgefallenen Schwimmkurse zusätzlich anzubieten und zu füllen, bei zusätzlichem Bedarf auch darüber hinaus.

Begründung:
Während der bedauerlichen aber notwendigen Schließung der Bäder hatten viele Kinder und Jugendliche nicht die Gelegenheit, Schwimmen zu lernen. Das Fehlen dieser elementaren Fähigkeit kann lebensgefährlich sein. Um diese Folge der Pandemie möglichst abzumildern, kann die Stadt und die Stadtwerke mit zusätzlichen Schwimmkursen einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Kurse sollen in erster Linie aus den Kursgebühren finanziert werden. 

Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Schoder im Namen der Fraktion

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Beermann (Privat)

Virtueller Infoabend der Grünen zum Thema Energie

Pressemitteilung

Am Mittwoch, 19.5.21 um 19 Uhr findet der virtuelle Infoabend „Faktencheck Windenergie“ mit Windkraftentwickler Peter Beermann aus München statt.

Frischer Wind bringt uns voran. Genauso ist die Nutzung von mehr Windkraft ein zentraler Punkt, um die Energiewende voranzubringen. Aber wenn die Pläne konkret werden, werden doch immer wieder viele Einwände vorgebracht.

Um in dieser Lage die Diskussion zu versachlichen lädt der Grünen-Ortsverband Schrobenhausener Land zu einem Vortrag ein zum Thema „Faktencheck Windenergie“.

Referent des Abends ist Peter Beermann, der mit seiner Firma Beermann Energiesysteme GmbH insgesamt zehn Bürgerwindprojekte betreut. Er wird eingehen auf die Bedeutung der Windkraft für die Energiewende, vor allem aber auf die zu erwartenden Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Gesundheit und Tierschutz. Außerdem stellt er dar, wie die Kommunen oder auch die Bürgerinnen und Bürger selbst vor Ort von Windrädern profitieren können. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Veranstaltung leider als Onlinemeeting durchgeführt werden. Der Ortsverband Schrobenhausener Land stellt allen Interessierten einen Zugang zur Veranstaltung zur Verfügung. Ein Computer mit Internetverbindung und Browser ist dafür ausreichend.

Interessenten erhalten die Zugangsdaten beim Vorstand unter office@gruene-sob.de oder über das grüne Telefon 0178 80 48 79.

Referent: Peter Beermann führt als Geschäftsführer in zweiter Generation das Familienunternehmen BEERMANN Energiesysteme GmbH in München, das sich mit Vorplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Beratung und Betriebsführung von Windenergieanlagen beschäftigt.

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Chance vertan.

Stellungnahme zur Ablehnung der Hybridsitzungen in Neuburg.

Die CSU hat am Dienstag gemeinsam mit den Stimmen der FW eine Riesenchance im Stadtrat vertan:

Die zuvor von beiden Parteien im Landtag möglich gemachten Hybridsitzungen wurden mit der Mehrheit beider Parteien dann auf lokaler Ebene abgelehnt. In dieser Sitzungsform dürfen sich Stadträt*innen auch in eine Sitzung online einwählen und abstimmen (das ging vorher nicht), die Verwaltung kann aus dem Büro oder von zu Hause aus teilnehmen, die Öffentlichkeit durch den eingerichteten Livestream. Effektiv müssen nur noch der Vorsitzende (OB) und ggfs. Bürger*innen und die Öffentlichkeit (wie auch die Presse) im Raum sein. Echter Infektionsschutz also, so wie man ihn sich wünscht, wie er in anderen Bundesländern und in anderen bayerischen Städten praktiziert wird.

Die CSU, die im Januar noch aus Fürsorge für die Verwaltung und in Wahrnehmung der Vorbildfunktion des Stadtrates für einen Ferienausschuss geworben hat, lehnt damit ein Mittel, dass einen erheblich besseren Schutz bieten kann als der Ferienausschuss und das sie selbst gesetzlich verankert hat (dem Vernehmen nach sogar unter Beteiligung von MdL Matthias Enghuber) für Neuburg ab. Wer kann das verstehen?

Schulen, Vereine, Betriebe und Konzerne arbeiten seit 14 Monaten mehr oder weniger erfolgreich mit Videokonferenzen, und haben meistens keine Wahlmöglichkeit. Oft genug steigt sogar die Produktivität. Andere haben diese Möglichkeit nicht und müssen in den Betrieb zum Arbeiten und sich einem Infektionsrisiko aussetzen. Ja, jeder hätte Lust auf persönliche, soziale Kontakte und sicher macht der vieles leichter. Aber in der Situation, in der wir sind, muss man doch auch anwenden was Gesetz und Technik hergeben und der Wohlfühlfaktor im Gremium muss zeitweise zurücktreten.

Unsere konkreten Argumente für die Hybridsitzung (sobald die detailliertere „Anleitung“ aus dem Innenministerium dazu kommt) waren:

  1. Im Ferienausschuss sitzen immer 12 Stadträte, der OB und die Verwaltung. In der Hybridsitzung könnte man sich darauf einigen, dass nur OB und Öffentlichkeit im Saal ist. Weniger Menschen in einem Raum heißt geringeres Infektions- oder Quarantänerisiko.
  2. 30 Stadträte sind gewählt, um Ihre Arbeit zu machen, Expertise einzubringen zu abzustimmen. Im Ferienausschuss können das 12 (die nicht das Infektions- oder Quarantänerisiko scheuen), in der Hybridsitzung alle. Warum ohne Not auf die anderen 18 verzichten?
  3. Die Verwaltung zu schützen funktioniert offensichtlich mit einer Einwahl von zu Hause am besten und spart Überstunden.
  4. Auch in den anderen 7er und 12er Ausschüssen treffen wir uns weiter persönlich – die Hybridsitzungen hätten auch die Ausschüsse online stattfinden lassen können, damit besserer Schutz.
  5. Selbst, wenn es jetzt mit den Impfungen schneller gehen sollte. Die letzten 14 Monate haben uns doch gezeigt, dass auch mit dem größten Optimismus nichts schnell wieder ganz normal wird. Jetzt eine solche Krücke (Ferienausschuss) einzusetzen, ohne sich gut auf die zukünftige Situation vorzubereiten, ist fahrlässig.
  6. Kurzfristige Änderungen der Örtlichkeit wegen neuen RKI-Regeln lassen sich mit der Hybridsitzung elegant verhindern.
  7. Wer es unbedingt haben muss, darf sich auch mit der Hybridsitzung persönlich im Sitzungssaal beteiligen, steht also nicht schlechter da als im Ferienausschuss. Diejenigen, denen Teilhabe und gleichzeitige Risikominimierung wichtig sind, können sich aber dennoch einbringen.
  8. Neben dem tatsächlichen Infektionsrisiko gibt es auch das „Quarantänerisiko“, dh muß ich mich aufgrund von kurzfristig geänderten Regeln nach persönlichem Kontakt mit einem Infizierten in Quarantäne begeben? Das war tatsächlich für einige Stadträte – berechtigteter – Grund, in den letzten Wochen die Teilnahme sehr vorsichtig abzuwägen. Wenn ich aber niemandem persönlich begegne, gibt es auch sicher keine Quarantäne.

Gegenargumente aus unserer Sicht waren:

  1. Die Kosten sind nicht bekannt (aber auch sie zu ermitteln wurde abgelehnt)
  2. Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen.

Die Bürger*innen mögen selbst abwägen.

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Hybridsitzungen für Neuburg

Antrag an den Stadtrat
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Gmehling,
die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden

Antrag:
der Stadtrat möge beschließen:

  • Die Stadtratssitzungen können in Zukunft generell auch als sog. Hybridsitzungen nach Art. 47a BayGO abgehalten werden (gesetzlich befristet bis Ende 2022),
  • Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gibt keine Einschränkungen bzgl. der Mindestzahl/Quote der physisch anwesenden Mitglieder, die Zuschaltung wird ohne Abhängigkeit einer sonst drohenden Verhinderung generell ermöglicht und ist nicht auf den öffentlichen Teil beschränkt.
  • Die Hybridsitzungen können für das Gesamtgremium und die Ausschüsse angewendet werden.
  • Sobald die technischen und rechtlichen Fragen verwaltungsintern geklärt sind, soll die darauf folgende Sitzung hybrid abgehalten werden. Um eine schnelle Klärung wird gebeten.
  • Sollten in der Kombination Livestream plus Hybridssitzung nicht lösbare technische Probleme entstehen die den Livestream unmöglich machen, tritt der Livestream ausnahmsweise zurück und wird am nächsten Tag aus einer verwaltungsinternen Aufzeichnung gestreamt.

Begründung:
Die Pandemielage hat das private und öffentliche Leben weiterhin im Griff. Um das Infektionsrisiko für Verwaltung, Gäste, Presse und Stadträtinnen und Stadträte möglichst klein zu halten, und dennoch nicht den Notnagel des Ferienausschusses für längere Zeit heranziehen zu müssen, hat der Bayerische Landtag mit der Koalition aus CSU und FW im Februar beschlossen, auch sog. Hybridsitzungen zuzulassen. Dabei können sich Ratsmitglieder auf Wunsch nicht nur von zu Hause zuschalten, sondern auch an der Diskussion und Abstimmung beteiligen.

Mit dieser neuen, innovativen Lösung kann der Stadtrat tagen, ohne die vom Wähler gewünschte Diversität an Meinungen und Stimmen zu verlieren, wie es beim Ferienausschuss leicht vorstellbar ist.
Zudem betont das Staatministerium des Inneren, dass diese Sitzungsform auch dazu beiträgt, die Vereinbarkeit eines kommunalen Ehrenamtes mit Familie und Beruf zu verbessern.

Die Digitalisierung bietet uns immer wieder neue Lösungen auf Probleme des Alltags, mit dieser Sitzungsform insbesondere einen wirklich zuverlässigen Schutz vor einer Infektion mit möglicherweise weitreichenden gesundheitlichen Konsequenzen.
Es wäre den Bürgern doch schwer vermittelbar, wenn wir trotz dieser neue Möglichkeit zu unserer aller Schutz stattdessen quasi auf „das Analogum zum Faxgerät“, den Ferienausschuss, in der Pandemiebekämpfung zurückgreifen.

Mit freundlichen Grüßen,

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Antrag mit der SPD: Der Livestream muß weiter gehen

Antrag an den Stadtrat
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Gmehling,
die Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen und SPD stellt folgenden
Antrag:
der Stadtrat möge beschließen:
– Das Livestreamingangebot der Stadtratsitzungen wird fortgeführt.
– Bis Ende 2021 wird dazu der Dienstleister weiter beauftragt.
– Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für eine wenig personalintensive, interne Lösung ab 2022 zu entwickeln.

Begründung:
Die Zuschauerzahlen in den ersten zwei Sitzungen waren geradezu überwältigend, und Resonanz in der Bevölkerung ist – vor allem nach den gelungenen Verbesserungen durch die Verwaltung – sehr positiv. Es wäre ein ungutes Signal, nach dieser Entwicklung die Übertragung einzustellen und die gewonnene Transparenz – die alle Parteien unterstützen – wieder einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Schoder im Namen der Fraktionen

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Pressemitteilung Ramadama

Vier Ramadama-Aktionen brachten an der alten B300, dem Rastplatz in Waidhofen, in Drei Linden, Sandizell und Edelshausen erstaunliche Mengen an weggeworfenen Müll zu Tage. Verschiedene freiwillige Helfer fanden
sich ein, um die Natur ein kleines bisschen sauberer zu machen.


Zwischen Waidhofen und dem Wertstoffhof Mühlried lag entlang der B300 viel Müll, der offensichtlich aus dem Fenster der vorbeifahrenden Autos geworfen worden war. Neben to-go-Verpackungen, Zigarettenschachteln, Flaschen, Dosen und auch Autoteilen, hatten sich erhebliche Mengen an Styropor und Plastik in den Wäldchen nördlich des Weges verhakt.


Ein etwas anderes Bild zeigte sich in Drei Linden und dem Eingang zum Goachat. Hier konnte man sehen, dass vielen Rauchern nicht bewusst ist, wie giftig und gefährlich die weggeworfenen Zigarettenkippen sind. Nach einem WHO-Bericht aus dem Jahr 2020, sind bis zu 7.000 Gifte in den
Kippen enthalten. Darunter Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Und natürlich Nikotin. Nikotin ist ein Nervengift. Aus den Filtern ausgewaschen landet es letztendlich in Seen, in Flüssen, im Meer. Die Filter selber sind aus dem Kunststoff Celulloseacetat. Dieser braucht Jahrzehnte, bis er sich in der Natur abgebaut hat.

In Sandizell und Edelhausen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Herausgeworfene Verpackungen aus Plastik und Papier, Feuerzeuge, Flaschen, Styropor und Zigarettenstummel liegen entlang den Randstreifen der Fahrbahn. Für den Moment sieht es augenscheinlich etwas besser aus, aber es gibt noch viel zu tun…

Zwischen Sandizell und Steingriff
Aufräumen in Drei Linden
Aufräumen in Waidhofen

Hier der TV-Beitrag von TV-Ingolstadt:

https://www.tvingolstadt.de/mediathek/video/ramadama/

Pressemeldung in Donaukurier:

https://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Am-Samstag-wird-wieder-Muell-gesammelt;art603,4757329

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Leon Eckert ist Direktkandidat im Wahlkreis Freising-Pfaffenhofen

Pressemitteilung

Am Samstag haben die Grünen Kreisverbände Freising, Pfaffenhofen und der Ortsverband Schrobenhausener Land für den Wahlkreis 214 (Freising-Pfaffenhofen) ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2021 gewählt.

Bei den Grünen wählt die Basis die Direktkandierenden für die Bundestagswahl – am Samstag im Wahlkreis erstmals digital. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Wahl per Videokonferenz aus dem Gemeindesaal Hallbergmoos gesendet. Die Kandierenden haben sich im Stream vorgestellt und wurden mittels elektronischer Abstimmung über Abstimmungsgrün in einer verdeckten Abstimmung gewählt. Das Ergebnis wird jetzt noch in einer Brief- und Urnenwahl bestätigt.

Mit 86 Stimmen von 112 hat Leon Eckert (25) aus Eching im ersten Wahlgang das Rennen vor Martin Heyne aus Kirchdorf an der Amper gemacht, der 26 Stimmen auf sich vereinen konnte. 

Mit Leon Eckert gehen die Grünen gemeinsam mit einem jungen engagierten Politiker aus dem Süden des Wahlkreises in den Wahlkampf, der als langjähriger Kommunalpolitiker viel Erfahrung mitbringt.

Seit 2011 engagiert sich Leon Eckert bei den GRÜNEN. Motiviert durch die Anti-Atomkraft-Bewegung und den Widerstand gegen die 3. Startbahn begann er sich vor Ort in Eching und im Landkreis Freising zu engagieren. In den verschiedenen Ebenen und Funktionen arbeitet er dafür undogmatisch das Leben der Menschen vor Ort zu verbessern und dies immer mit einem GRÜNEN Ansatz und einer jungen Perspektive. Leon Eckert lebt in Eching, arbeitet als Kommunalreferent für GRIBS (Grüne und Alternative in den Räten Bayerns) und studiert im Master Management and Technology an der Technischen Universität München.

Zitate Leon Eckert:

„Der politische Wechsel in Berlin ist möglich und nötig, wollen wir unsere Gesellschaft klimaneutral umbauen und das 1,5 Grad Ziel erreichen.“

„Als Kommunalpolitiker merke ich vor Ort die Auswirkungen der falschen Prioritätensetzung der Bundesregierung. Gute Initiativen aus den Kommunen werden ausgebremst durch die Grenzen und Regeln des Bundes.“

„Mit aller Kraft werde ich mich dafür einsetzen, dass dieser Wahlkreis eine progressive Vertretung bekommt, die konstruktive politische Lösungen sucht. Ich will Veränderungen umsetzen und Ergebnisse erzielen, statt Ideen zu zerreden.“

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Stellungnahme der Stadtrats-Fraktion zu den Ergebnissen des ADFC Fahrradklimatests 2020

Im Rahmen des Fahrradklimatests 2020 nahmen 143 Bürger*innen Neuburgs an einer bundesweiten Umfrage Teil, ihre Einschätzung zur aktuellen Radverkehrslage in Ihrer Heimatstadt abzugeben. Neuburg landet dabei auf dem 188. Platz von 415 Städten bundesweit, mit einer Schulnote von gerade mal 3,87. Die Ergebnisse, die unter https://fahrradklima-test.adfc.de​ abrufbar sind, bestätigen die Bemühungen, den Fahrradverkehr in Neuburg mit erheblich mehr Aufmerksamkeit – und konkreten Maßnahmen samt Budget – auszustatten als dies die letzten Jahrzehnte lang geschehen ist.

81% der Befragten bundesweit war ein gutes Sicherheitsgefühl beim Radl wichtig, aber in Neuburg ist Radfahren noch für 56% der Teilnehmer*innen mehr Stress als Spaß.
Gerhard Schoder, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Neuburg sagt dazu: „Wir müssen in Neuburg erreichen, dass sich vom radelnden und gehenden Schulkind bis zur Senior*in alle sicher fühlen und mobil bleiben können, ohne im Stau stecken zu bleiben. Ganzen 70% der Befragten war die Breite der Radwege in Neuburg zu gering. Hier müssen wir dringend bei jeder sich bietenden Gelegenheit und Baumaßnahme die Flaschenhälse weiten und den Geh- und Radwegen angemessenen Platz einräumen.“

Für Neuburg werden wir Grünen weiterhin gemeinsam mit den Stadtrats-Fraktionen, die den Radverkehr stärken wollen, dem Fahrradbeauftragten und unserer aktiven Bürgerschaft alles daran setzen, alsbald in der Aufholer Kategorie der Preisträger aufzutauchen. Nicht weil unserer Heimatstadt Neuburg ein weiterer Preis gut stehen würde, sondern weil nur ein kraftvoller, mutiger Einsatz für die Weiterentwicklung unserer Stadt die aktuellen und zukünftigen Verkehrsprobleme lindern kann. Und das für viel weniger Geld, nachhaltiger und vor allem schneller, als es eine schön geredete Ost-Brücke je erreichen könnte.

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Ramadama im März

Die Bündnisgrünen des Schrobenhausener Ortsverbandes laden zu zwei Wochenenden RamaDama in der Region auf.

Auch unter Einhalten der AHA-Regeln ist das Sammeln kein Problem.

Freitag 12.03.21, 15:30 Waidhofen, Treffpunkt Beginn des Radwegs nach Schrobenhausen.

Samstag 13.03.21, 09:00 Drei Linden, Lenbachbrunnen

Freitag 26.03.21, 15:30 Sandizell, Ortsausgang Richtung Steingriff

Samstag, 27.3.21, 09:00 Edelshausen, Staatsstraße 2044 nach Schrobenhausen, Abzweigung Mühlried

Bitte Arbeitshandschuhe und Warnwesten mitbringen. Gerne auch Greifzangen oder ähnliches.

Wer möchte kann auch gerne leere Klopapier-Plastikverpackungen mitbringen, darin lässt sich wunderbar der Müll sammeln und dadurch wird die Verpackung gleich ein weiteres mal benutzt, womit gleich wieder neuer Müll vermieden wird. Ganz im Sinne einer Zero-Waste-Aktion!

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